Kujawsko-Pomorskie im Bericht "Die Investitionsattraktivität der Wojewodschaften und Subregionen Polens 2009"

Im Dezember 2009 hat das Danziger Institut für Marktwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen einen Bericht über die Investitionsattraktivität der Wojewodschaften und Subregionen Polens 2009 veröffentlicht. Im Bericht wird die Investitionsattraktivität der polnischen Wojewodschaften und Subregionen unter drei Gesichtspunkten: Industrie, Dienstleistungen und Fortschrittstechnologien untersucht.

Zu den Subregionen Polens, die eine hohe Investitionsattraktivität im industriellen Bereich aufweisen, gehört u.a. Kujawien-Pommern und zwar die Subregion Bromberg-Thorn (toruńsko-bydgoski). Den 5. Rang verdankt sie einer günstigen Transportanbindung und einem relativ hohen Industrialisierungsgrad. Dass Bromberg-Thorn von Platz 7 (2008) auf Rang 5 (2009) avanciert hat, ist auf die verbesserte Transportanbindung zu den Häfen in Danzig und Gdingen, die verhältnismäßige Begrenzung der Arbeitskosten sowie auf  eine erweiterte wirtschaftliche Infrastruktur zurückzuführen. Als starke Seite dieses Gebiets bezüglich seiner Investitionsattraktivität erwähnt man auch im Bericht Arbeitsressourcen, d.h. zahlreiche hochqualifizierte Arbeitskräfte, überdurchschnittlich viele Absolventen vom Mittelschulen sowie gut entwickelten Transport- und Logistiksektor.

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Unter dem Aspekt der Investitionsattraktivität der Subregionen im Dienstleistungssektor weisen den höchsten Grad an Investitionsattraktivität  polnische Subregionen mit Metropolen auf.  Als bedeutende wirtschaftliche Zentren der Region verfügen sie über aufnahmefähige Absatzmärkte und über hochkompetente Arbeitsressourcen. Laut Untersuchung zählen zu dieser Gruppe auch die Städte Bromberg und Thorn (6. Rang). Kennzeichnend sind hier folgende Faktoren: hohes Niveau der wirtschaftlichen Aktivität, zahlreiche hochqualifizierte Arbeitskräfte, darunter Schulabgänger, hohe Kraft der Unternehmen, internationaler Flughafen sowie Bromberg und Thorn als überregionale Transportverkehrsknotenpunkte.

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Was die Investitionsattraktivität im Bereich der Fortschrittstechnologien anbetrifft, bleibt die Subregion Bromberg-Thorn auf Platz 8 in der Rankingliste 2009 unverändert. Wie die Autoren des Berichts argumentieren, sind Bromberg und Thorn wichtige lokale akademische Zentren, wo sich das Führungspersonal in Forschung und Entwicklung konzentriert. Die beiden Städte zeichnen sich auch durch zahlreiche Studierende, hohes Niveau der wirtschaftlichen Aktivität und überdurchschnittliche Kaufkraft der privaten Haushalte und Unternehme aus.

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In der synthetischen Darstellung des Berichts die Investitionsattraktivität der Wojewodschaften und Subregionen Polens 2009 beurteilt man die Investitionsattraktivität von Kujawien-Pommern als leicht unterdurchschnittlich. Als Regionen mit der niedrigsten Investitionsattraktivität hat man Heiligkreuz (świętokrzyskie), Podlasien (podlaskie) und Lublin (lubelskie) genannt. An der Spitze der Investitionsattraktivität stehen die Wojewodschaften Schlesien (śląskie), Niederschlesien (dolnośląskie) und Masowien (mazowieckie).  

 

 

Quelle: Danziger Institut für Marktwirtschaft, Konrad Adenauer Stifftung; Die Investitionsattraktivität der Wojewodschaften und Subregionen Polens 2009, Gdańsk 2009. 

 

 Klicken Sie hier, um den detaillierten Bericht Die Investitionsattraktivität der Wojewodschaften und Subregionen Polens 2009 herunterzuladen.

 

Bearb. J. Wiśniewska K-P COI



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