Die ausländischen Direktinvestitionen in die EU 27 und aus den EU 27-Ländern in 2009


Nach den neuesten Angaben von Eurostat (Pressemitteilung Nr. 3/2010 vom 24. Juni 2010) für das Jahr 2009 fielen die ausländischen Direktinvestitionen (DI) der EU 27 in die Drittländer um 24%. Die DI aus Drittländern in die EU27 nahmen dagegen um 12% zu.
Die ausländischen Direktinvestitionen in die EU 27 und aus den EU 27-Ländern in 2009

Dabei machten die USA mehr als 40% der Direktinvestitionen in die EU27 aus, gestiegen von 50 Mrd. Euro im Jahr 2008 auf 97 Mrd. im Jahr 2009.

Der Hauptbestimmungsorte von EU27 Investitionen in Drittländer waren: die USA, Russland, Kanada, Hong Kong, Japan, die Schweiz und Brasilien. Zwei letzte Länder galten im 2009 als populäre DI-Ziele, was auch in einer Steigerung der Investitionen (von 39 Mrd. auf 60 Mrd. in der Schweiz und von 1 Mrd. auf eine Investition von 7 Mrd. in Brasilien) zum Ausdruck kam.

Die größten  EU27-Investoren in Drittländern waren: Luxemburg mit einem Anteil von 42% am EU27-Gesamtwert, das Vereinigte Königreich (12%) und Frankreich (10%). Der Anteil Luxemburgs an den ausländischen EU DI wird auf die Bedeutung des Kredit- und Versicherungsgewerbes in Luxemburg zurückgeführt.

Luxemburg, das Vereinigte Königreich und Frankreich waren zugleich die Hauptempfänger von den DI aus Drittländern.

 

 

Die vollständige Version der Pressemitteilung von Eurostat (Nr. 3/2010 vom 24. Juni 2010) hier.

 

 



Quelle: J. Wiśniewska K-P COI
Zugabedatum: 2010-06-25
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