Steuerbegünstigungen in Sonderwirtschafszonen in der Region Kujawsko-Pomorskie


Die steuerlichen Vergünstigungen bei einer Niederlassung in der Sonderwirtschaftszone sind aufgrund des Gesetzes über Sonderwirtschaftszonen in seiner Fassung vom 30.05.2008 („Ustawa o specjalnych strefach ekonomicznych“) möglich.
Steuerbegünstigungen in Sonderwirtschafszonen in der Region Kujawsko-Pomorskie

 

Die Befreiung kann durch eine entsprechende Investitionshöhe oder durch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen erreicht werden. Darüber hinaus müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:

  • die Höhe des Investitionsauffandes muss mindestens 100.000 EUR (mit mind. 25 % Eigenanteil des Unternehmers) betragen,
  • die Investition muss mind. fünf Jahre nach dem Abschluss der Investition (drei Jahre im Fall von kleinen und mittleren Unternemen -KMU) aufrechterhalten werden,
  • die neu geschaffenen Arbeitsplätze müssen mind. fünf Jahre nach dem Abschluss der Investition (drei Jahre bei kleinen und mittleren Unternehmen - KMU) erhalten bleiben.
  • die bewilligte Befreiung von der Körperschaftssteuer kann vom Investor bis zum Ende des Bestehens der jeweiligen SWZ genutzt werden (derzeit 2026), ihre Höhe darf aber die zulässige Intensität der regionalen Beihilfe nicht überschreiten.
  • eine Körperschaftssteuerbefreiung gilt nur für Gewinne, die sich aus Tätigkeiten innerhalb der SWZ ergeben.

Fördermaßnahmen:

  • Körperschaftssteuer- und Einkommensteuerbefreiung,

  •  Befreiung von der Grundsteuer (je nachdem, ob der jeweilige Gemeinderat die Bedingungen für eine solche Befreiung verabschiedet),

  • Mögliche Absetzbarkeit von Investitionskosten,

  • Voll erschlossene Grundstücke zu Wettbewerbspreisen,

  • Unterstützung bei der Erledigung der im Zusammenhang mit der Investition anfallenden Formalitäten

 

 Steuerbegünstigungen

Der Unternehmer kann in der Region Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern) öffentliche Unterstützung in Form von Steuerbefreiung in Anspruch nehmen wegen wenn:

  • Kosten der neuen Investition, in Höhe von 35 % der Kosten (zusätzlich um 10 % mehr für mittlere Unternehmen und 20% mehr für kleine Unternehmer)

    und/oder
  •  Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, in Höhe von 35 % der zweijährigen Arbeitskosten Brutto der neu eingestellten Mitarbeiter (zusätzlich um 10 % mehr für mittlere Unternehmer und 20 % mehr für kleine Unternehmer)

 Obergrenzen von staatlichen Unterstützung für Investoren in Polen

 

 

Obergrenzen von staatlichen Unterstützung für Investoren in Polen 

Quelle: Europäische Kommission

Die Förderung kann über drei Kanäle erfolgen: Horizontal im Rahmen der EU-Fonds-Vergabe, regional in Form von Subventionen und Steuererlässen sowie durch die De-minimis-Beihilfe. Die de-minimis-Beihilfe ist auf  200.000 Euro in drei Jahren begrenzt.  

Erstellt vom  Zentrum für Investorenbetreuung in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern (COIE), April 2017



Quelle: Cezar Buczyński, COIE
Zugabedatum: 2017-04-10
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